Erektile Dysfunktion – Der Arztbesuch
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Leider gehen nur etwa zehn Prozent der Männer, die unter Erektionsproblemen leiden, zu einem Arzt. Dabei kann ein Facharzt in den meisten Fällen eine Erektile Dysfunktion erfolgreich behandeln und auch gefährliche Krankheiten, die Auslöser für eine Potenzstörung sein können, ausschließen. Um Ihnen die Angst vor einem Termin beim Urologen zu nehmen, möchten wir Ihnen nun kurz beschreiben, was Sie bei einem Arzttermin erwartet.
Gespräch
Zunächst wird der behandelnde Urologe mit Ihnen ein ausführliches Gespräch führen, um die Ursachen der Erektilen Dysfunktion herauszufinden. Er wird Sie deshalb zunächst zu bestehenden Krankheiten, vorangegangen Operationen, eventuell vorhandenen Verletzungen und Medikamenteneinnahme befragen. Auch wird er Ihnen Fragen zu Ihrem Lebensstil stellen, um herauszufinden ob Drogen, Stress oder andere Faktoren Auslöser für die Erektionsprobleme sein könnten. Zuletzt wird er Sie auch über Ihr Sexualleben befragen, um mögliche Ursachen besser eingrenzen zu können.
Untersuchung
• Blutabnahme um folgende Blutwerte zu überprüfen: Blutfette, Cholesterin, Blutzucker, Leberwerte, Nierenwerte, Hormone (Testosteron, SHBG, Prolaktin, FSH, LH, Östradiol) und die Schilddrüsenwerte (T3, T4, TSH)
• Blutdruckmessung
• Abtasten des Unterbauchs in der Leber- und Leistengegend
• Abtasten des Genitalbereichs um eventuelle Verhärtungen, Entzündungen oder auch eine Venenerweiterung am Hoden zu entdecken
• Abtasten der Prostata, um auszuschließen, dass diese eventuell vergrößert ist oder sich dort Knötchen gebildet haben
Je nachdem welche Ergebnisse die Untersuchungen des ersten Arztbesuches ergeben haben, können weitere spezielle Untersuchungen notwendig sein.
Weitere Tipps finden Sie unter Potenz Hilfe
Mechanische Hilfsmittel bei Erektionsproblemen
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Was bedeutet Potenz und Impotenz
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Potenztraining
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Das Geheimnis für eine deutliche Verbesserung auftretender Potenzprobleme liegt häufig in der Beckenbodenmuskulatur des Mannes versteckt. Trainiert man diese Muskelgruppe regelmäßig, können viele Erektionsschwierigkeiten deutlich schwächer werden oder sogar ganz verschwinden. Bauen Sie die folgenden Übungen einfach in Ihr übliches Sportprogramm mit ein und trainieren Sie Ihre so genannten “Potenzmuskelnâ” für eine bessere Erektions- und Orgamusfähigkeit.
Potenzübung 1
Legen Sie sich flach auf den Boden und beugen Sie leicht Ihre Knie. Die Fersen müssen dabei weiterhin den Boden berühren, die Fußzehen zeigen nach oben und die Handflächen liegen flach neben der Hüfte. Nun müssen Sie Ihre Gesäß- und Rückenmuskeln anspannen und dann Ihr Becken ein wenig vom Boden heben. Halten Sie diese Stellung und spannen Sie dann das Gesäß und die Potenz-Muskeln noch fester an. Danach langsam wieder ablegen und kurz entspannen.
Potenzübung 2
Setzen sie sich auf einen Stuhl und spannen Sie im Sitzen die Beckenbodenmuskeln an. Nun stellen Sie sich vor, dass Sie dringend auf Toilette gehen möchten, es aber unbedingt einhalten müssen. Spannen sie nun die Unterleibsmuskeln stark an und ziehen Sie das imaginäre Bedürfnis auf Toilette gehen zu müssen fest nach oben.
Potenzübung 3
Gehen Sie in Hündchenstellung auf den Boden. Die Arme schulterbreit auseinander und die Knie zusammen. Jetzt atmen Sie tief ein und gehen dabei langsam ins Hohlkreuz. Unten angekommen halten Sie kurz die Luft an und beginnen dann langsam wieder auszuatmen, während Sie einen Katzenbuckel machen (Rundrücken). Im Katzenbuckel angekommen, spannen Sie Ihre Beckenbodenmuskeln stark an.
Potenzübung 4
Für diese Übung müssen Sie unten herum unbekleidet sein oder weite Boxershorts tragen. Stellen Sie sich nun vor, ein Taschentuch würde über ihrem Glied liegen. Versuchen Sie nun dieses imaginäre Taschentuch in Richtung Ihres Bauches zu bewegen. Pressen Sie dabei gleichzeitig die Gesäßbacken fest zusammen.
Tipp: Übrigens ist auch das Masturbieren eine gute Potenzübung! Denn bei jeder Ejakulation wird der Potenzmuskel automatisch angespannt!
Potenzmittel-Cocktails aus der Natur
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Heutzutage sind viele wirkungsvolle, rein natürliche Potenzmittel aus den verschiedensten Ländern dieser Welt bekannt. Von Maca aus Peru, über den chinesischen Ginseng bis hin zum westafrikanischen Yohimbe sind inzwischen viele Substanzen verfügbar, die bei Erektionsproblemen gut helfen können. Und da die meisten dieser Naturprodukte – im Gegensatz zu Viagra, Cialis & Co. – keine Nebenwirkungen haben, entscheiden sich viele Männer und Frauen für diese luststeigernden und erektionsfördernden Alternativen aus der Natur. Hier eine Übersicht der bekanntesten Potenzmittel-Cocktails:
Androforce
Dieses rein natürliche Präparat enthält viele bekannte Potenzmittel aus der Natur, die in Form von Androforce zu einem sehr wirksamen und starken Potenzpaket geschnürt wurden. Androforce besteht zum einen aus der indischen Juckbohne Mucuna Pruriens. Das darin enthaltene L-Dopa ist für die Produktion des Glückshormons Dopamin zuständig und sorgt somit für echte Glücksgefühle während des Geschlechtverkehrs. Weiterhin ist die Wurzel des brasilianischen Potenzholzes Muira Puama in Androforce enthalten und führt zu einer starke Sensibilität in den Geschlechtsorganen. Auch Echter Hafer (Avena Sativa) ist in diesem Produkt zu finden; es erhöht die Energiereserven und verbessert die Ausdauer. Dann finden sich noch Damiana (Aphrodisiakum), sibirischer Ginseng (stimulierend, kraftspendend, durchblutungsfördernd) und Erd-Burzeldorn (Aphrodosiakum) in der natürlichen Potenzpille.
Inhaltsstoffe:
Mucuna Pruriens (indische Juckbohne), Muira Puama (brasilianisches Potenzholz), Avena Sativa (Echter Hafer), Tribulus Terrestris (Erd-Burzeldorn), Sibirischer Ginseng (Teufelsbusch), Damiana (südamerikanische Safranmalve), Ginkgo biloba (ostasiatischer Fächerbaum)
Anwendung:
Die Tabletten werden 1-2 Mal täglich oral eingenommen. Das Androforce zeigt in der Regel bereits nach 20 Minuten eine spürbare Wirkung.
RedDragon Potenz Kapseln
Auch die RedDragon Kapseln enthalten viele hochwirksame Kräuter- und Pflanzenextrakte, die potenzfördernd wirken und rein natürlich sind. Dieser Potenzmittel-Cocktail enthält viele verschiedenen Wirkstoffe, darunter das afrikanische Potenzwunder Yohimbe, das sexuelle Tonikum Ba Ji Tian und auch den chinesischen Fingerhut Libosch, der nicht nur für ein langes Leben sorgen soll, sondern auch die Durchblutung des Genitalbereichs fördert.
Inhaltsstoffe:
Ying Yang Huo (Herba Epimedii), Cordyceps Sinensis (chinesischer Raupenpilz), Butea superba (Rotes Kwao Krua), Yohimbe (westafrikanische Baumrinde), Catuaba (südamerikanisches Rotholzgewächs), Somatomedin (Wachstumshormon), Morindae Officinalis (Ba Ji Tian), Angelica Sinensis (chinesische Angelika), Chrysin (Anti-Aromatase Hemmer), Rehmannia (chinesischer Fingerhut, Libosch), Polygalum, Cnidium Monnieri (chinesische Brenndolde), Xanthoparmelia Scabrosa, Zink
Anwendung:
Die Tabletten werden vor dem Geschlechtsverkehr oral eingenommen. Die RedDragon Potenzkapseln zeigen in der Regel bereits nach 20-30 Minuten eine spürbare Wirkung.
RedDragon donna
Auch für die Damen gibt es eine Reihe natürlicher Potenzmittel, um die Libido wirkungsvoll zu stimulieren und für mehr Spaß im Bett zu sorgen. Ein sehr beliebtes Aphrodisiakum für Frauen sind die RedDragon Donna Kapseln. Darin enthalten ist Ginseng, der stimulierend, kraftspendend und durchblutungsfördernd wirkt, genauso wie die chinesische Kopoubohne, die östrogene Eigenschaften hat. Weiterhin beinhalten die RedDragon Donna Kapseln chinesische Angelika (fördert die Durchblutung des Genitalbereichs), Wirkstoffe des Pilzes Glänzender Lackporling (medizinisches Heil- und Stärkungsmittel) und chinesisches Maca (aphrodisierend und kraftspendend).
Inhaltsstoffe:
Radix Panax Ginseng (chinesische Ginsengwurzel), Radix Puerariae Lobatae (chinesische Kopoubohne), Radix Angelicae Sinensis (chinesische Angelika), Ganoderma Lucidum (Glänzende Lackporling), Lepidium Meyenii (chin. Maca)
Anwendung:
Die Tabletten werden vor dem Geschlechtsverkehr oral eingenommen. RedDragon Donna zeigt in der Regel bereits nach 30 Minuten eine spürbare Wirkung.
Erektile Dysfunktion
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Die Erektile Dysfunktion (ED) ist eine Erektionsstörung des Mannes, die seit mindestens einem halben Jahr besteht und bei der mindestens 70 Prozent der Versuche den Geschlechtsverkehr zu vollziehen gescheitert sind. Mediziner schätzen, dass knapp 50 Prozent der Männer über 40 Jahren über einen mehr oder weniger langen Zeitraum an einer ED leiden. Da die Dunkelziffer aber sehr hoch liegt, kann man die genaue Anzahl der Betroffenen nur grob schätzen. Diese Zahl zeigt, dass eine vorübergehende Potenzschwäche etwas ganz natürliches ist und sehr viele Männer zumindest zeitweise davon betroffen sind. Die Ursachen für eine ED können allerdings sehr unterschiedlich sein. Die Gründe können psychischer und physischer Natur sein und teilweise auch Anzeichen einer anderen, vorliegenden Krankheit sein, wie beispielsweise Diabetes, einer Schilddrüsenfehlfunktion oder sogar eines bevorstehenden Herzinfarktes. Daher ist es unerlässlich bei einer auftretenden erektilen Dysfunktion einen Arzt aufzusuchen und die Ursachen der Erektionsstörung abzuklären.
Mögliche psychische Ursachen
Scham, Stress, schlechte sexuelle Erfahrungen in der Vergangenheit, aber auch Kommunikationsschwierigkeiten mit der Partnerin können der Grund für eine erektile Dysfunktion sein.
Mögliche physische Ursachen
Hormon- oder Durchblutungsstörungen, aber auch Schädigungen des Nervensystems können eine erektile Dysfunktion verursachen und dazu führen, dass eine Erektion nicht mehr möglich ist.
Heilungschancen
Heutzutage ist es in den meisten Fällen möglich die erektile Dysfunktion erfolgreich zu behandelt oder sie zumindest deutlich abzuschwächen. Voraussetzung dazu ist natürlich der Gang zum Arzt, der zuerst die Ursachen finden muss, um dann eine geeignete Therapie verordnen zu können. Bei psychischen Ursachen kann eine Paarberatung oder auch eine Psychotherapie weiterhelfen, bei physischen Problemen können Potenzmittel, Penispumpen und in seltenen Fällen auch eine OP den Patienten von seiner ED befreien.
Potenzpillen – Viagra, Cialis & Co.
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Es ist jetzt knapp zehn Jahre her als das amerikanische Pharmaunternehmen Pfizer seine Wunderpille Viagra auf den Markt brachte. Die rautenförmige, blaue Pille war die Hoffnung vieler Männer, die unter Erektionsproblemen litten und tatsächlich schaffte es Viagra bei gut 70 Prozent der Anwender bei einer vorherigen sexueller Erregung eine Erektion auszulösen, die über mehrere Stunden anhielt. Ein durchschlagender Erfolg, der Pfizer bis heute einen jährlichen Umsatz von knapp 1,5 Milliarden US-Dollar einspielt. Dabei wurde die Wirkung von Viagra nur durch Zufall entdeckt. Der Viagra-Wirkstoff Sildenafil wurde als Herzmittel getestet und erst als die meisten männlichen Probanden aufgrund der potenzsteigernden Wirkung ihre Testpillen den Ärzten nicht wieder aushändigen wollten, entdeckten die Mediziner das Potential des Wirkstoffes Sildenafil.
Inzwischen hat Viagra starke Konkurrenz bekommen. Zwei weitere Potenzmittel gibt es auf dem Markt, die Viagra absolut das Wasser reichen können: Cialis aus dem Hause Lilly und Levitra von der Firma Bayer. Doch ob Viagra, Cialis oder Levitra – alle drei Potenzpillen funktionieren nach dem gleichen Prinzip. Ist der Mann erregt, bildet sich in den Schwellkörpern seines Penis zyklisches Guanosin-Monophosphat (cGMP). Dieses sorgt dafür, dass die Muskulatur der Schwellkörper und Blutgefässe im Penis erschlafft. Durch diesen Effekt kann nun vermehrt Blut in den Penis eindringen und schon wird das Glied hart und steif. Normalerweise kommt jetzt das Enzym Phosphodiesterase Typ 5 (PDE5) ins Spiel, das dafür sorgt, dass das cGMP wieder abgebaut wird und der Penis erschlafft. Doch genau an dieser Stelle greifen Viagra, Cialis und Levitra ein und bremsen das Enzym PDE5 aus. Dadurch wird das cGMP nicht so schnell angebaut und die Erektion hält über mehrere Stunden an.
Sowohl Viagra, wie auch Levitra und Cialis sind verschreibungspflichtig.
Nebenwirkungen:
Zu den eventuell auftretenden Nebenwirkungen gehören Kopfschmerzen, Hautrötungen und Verdauungsprobleme, sehr selten auch ein Schwindelgefühl, Übelkeit oder eine verstopfte Nase.
Wechselwirkungen:
Viagra, Cialis und Levitra dürfen nicht gleichzeitig mit nitrat- oder molsidominhaltigen Medikamenten eingenommen werden. Dazu zählen unter anderem Herz-Kreislauf-Medikamente und auch die Sexdroge Poppers.
Natürliche Potenzmittel
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Seit Jahrhunderten nutzen die Menschen Hilfsmittel aus der Natur von denen sie sich eine potenzsteigernde, aphrodisierende Wirkung versprechen. Das fängt bei den Lebensmitteln an, wie Austern, Spargel oder Chili, denen eine lustfördernde Wirkung nachgesagt wird und die gerne für ein erotisches Mahl verwendet werden. Die Wirkung dieser Nahrungsmittel ist wissenschaftlich allerdings nicht bewiesen und vielleicht spielt auch der feste Glaube an ihre Wirksamkeit und der daraus resultierende Placebo-Effekt eine große Rolle. immerhin hat sich der Glaube an ihre aphrodisierende Wirkung viele hundert Jahre gehalten.
Eine größere Wirkung erzielt eine Reihe von Pflanzenextrakte, die aus den unterschiedlichsten Ländern unserer Erde kommen. Dazu gehört zum Beispiel die Rinde des afrikanischen Yohimbe-Baums (Pausinystalia johimbe), die südamerikanische Maca-Wurzel (Lepidium peruvianum), die Früchte der nordamerikanischen Sägepalme (sabal serrulata) oder auch die Wurzel der asiatischen Ginseng-Pflanze (Panax ginseng).
Der große Vorteil der natürlichen Potenzmittel liegt ganz klar darin, dass es sich hierbei um Naturprodukte handelt, die wesentlich geringere Nebenwirkungen haben als beispielsweise die Potenzpillen Viagra, Cialis oder Levitra oder sogar völlig nebenwirkungsfrei sind.
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