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(Ab-)Stecher in Berlin

Posted by admin

Eigentlich hatte ich über das Wochenende nur meine Freundin Anke in Berlin besuchen wollen. Dass daraus ein Seitensprung werden würde, bei dem ich nicht nur meinen Mann, sondern genaugenommen auch sie betrogen habe, das war so wirklich nicht geplant. Aber wie das Leben halt so spielt …

Ich kam pünktlich in Berlin an und wunderte mich bereits etwas, dass Anke mich nicht wie versprochen am Bahnsteig abholte. Eine ganze Weile wartete ich noch am Bahnhof Zoo, für den Fall, dass sie sich einfach nur verspätet haben sollte. Mehrfach probierte ich es auch, sie telefonisch zu erreichen, aber bei ihr zu Hause war besetzt, und beim Handy ging sie nicht dran. Endlich hatte ich genug. Ich würde hier nicht noch eine Stunde am Zoo verbringen und auf die treulose Tomate warten; ich würde mich einfach selbst auf den Weg machen. Ihre Wohnung würde ich schon finden. Wahrscheinlich hing sie am Telefon, quatschte mit einer Freundin und hatte darüber total die Zeit vergessen. Anke ist manchmal nicht gerade das, was man zuverlässig nennt…

… genau das mag ich aber, wenn ein Mann natürlich riecht. Mein Ehemann duscht jeden Tag mindestens zweimal; aber ich will doch kein Shampoo riechen, sondern ihn! Udos Natürlichkeit hat mich beeindruckt. Nach einer Weile, während der ich ganz sanft seinen Kopf und seine Schultern streichelte, lehnte er sich nicht mehr nur bei mir an, sondern begann, mich ebenfalls zu liebkosen. Zuerst nur an meinen Armen, dann an meinem Rücken, und kurz darauf war er bei meinen Brüsten angekommen. Diese Knutscherei auf den harten Küchenstühlen war aber ganz schön unbequem. Als Udo vorschlug, wir sollten doch einfach ins Wohnzimmer gehen, war ich sofort einverstanden. Ich habe auch gar nicht darüber nachgedacht, dass sich das alles zu einem Fremdgehen entwickeln könnte.

Ich habe einfach nur die Nähe zu Udo genossen – und wollte noch jede Menge mehr davon haben. Deshalb ist es nicht sehr verwunderlich, dass wir uns auf dem Weg zum Sofa nicht los ließen und nachher mit dem Streicheln gleich weitermachten. Nur kamen jetzt noch Küsse hinzu; zuerst sehr sanfte, weiche, dann mehr und mehr leidenschaftliche.
Als er mir dann die Bluse aufknöpfte und mit seinen Lippen an meinen Nippeln landete, schoss das wie ein elektrischer Schlag durch meinen gesamten Körper hindurch. Ich presste mich gegen ihn, tastete mit der Hand und suchte sehr zielstrebig den Reißverschluss seiner Hose.

Noch eine Weile später waren wir nackt und haben auf dem Sofa miteinander gevögelt. Und nicht nur einmal … Bis ich am Sonntag Abend wie geplant wieder zurück nach Hause gefahren bin, hatten wir es noch sehr oft miteinander getrieben. Anke war übrigens bis dahin nicht wieder zurück; das war mir aber auch ganz recht so; ich hätte ihr nicht in die Augen sehen können!

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