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Der Bruder der Freundin

Posted by admin

Ich habe den kleinen Bruder meiner besten Freundin, Leon, eigentlich immer für eine Nervensäge gehalten. Er ist zwar nur ein Jahr jünger als sie und damit auch als ich, aber für Teenager macht ein Jahr viel aus.

Es störte mich einfach, wenn er ständig um uns herumschlich, wenn er immer bei allem mitmachen wollte – und es gab da ja nun einiges, wobei Teen Girls am liebsten für sich sind – und überhaupt ziemlich aufdringlich war. Deshalb trafen wir uns auch lieber bei mir statt bei ihr.

Aber wie das Leben so spielt – man wird älter und reifer. Nun ja, nicht viel älter. Ein Teenager Girl von 19 war ich, als Svenjas kleiner Bruder, endlich 18 geworden, nach dem Abitur für ein halbes Jahr nach Australien ging. Er musste nicht zum Bund; wegen irgendeiner Kleinigkeit war er untauglich, und er hatte noch keine Lust zu studieren, sondern wollte sich, wie er sagte, erst einmal ein bisschen den Wind um die Nase wehen lassen.Ich dachte nie an ihn, als er das halbe Jahr fort war.Nur Svenja erinnerte mich ab und zu an ihn, zeigte mir Bilder von Australien, die er ihr per Mail geschickt hatte und so etwas. Das war ja schon interessant, das musste ich zugeben, aber Leon selbst interessierte mich noch immer nicht die Bohne.Ich war auch ziemlich eingespannt, ich hatte eine Lehrstelle bei einer hiesigen Bank angetreten. Das war eine anstrengende, aber irgendwie schon auch faszinierende Welt, zu der ich da Zutritt erhielt. Das nahm mich so sehr in Anspruch, dass ich nicht einmal Zeit für die Liebe hatte.Irgendwie fand ich alle Männer ebenso uninteressant wie Leon.

Ich wollte zuerst einmal alles lernen, was ich lernen konnte und musste, dann wollte ich einen sicheren Job, so dass ich mir um meine Zukunft keine Sorgen mehr machen musste.Danach, ja, dann würde ich vielleicht auch endlich Zeit für einen Freund haben. So hatte ich mir das jedenfalls gedacht.

Bis ich an einem Freitag Nachmittag nach Bankenschluss unangemeldet bei Svenja aufkreuzte, die in der Firma ihres Vaters arbeitete und dort immer sehr früh Feierabend machen durfte. Ich musste ihr unbedingt erzählen, wie gut mein Personalgespräch am Morgen verlaufen war. Man war wirklich äußerst zufrieden mit mir.


Svenja war aber gar nicht da; wie ich dann erfuhr. Sie war bei ihrem neuen Freund, mit dem sie mir in den letzten Wochen schon ständig in den Ohren lag.

Es war im ganzen Haus überhaupt niemand da; außer einem jungen Mann, den ich auf den ersten Blick gar nicht erkannte, der aber umgehend für rasendes Herzklopfen bei mir sorgte. Er war so herrlich braun gebrannt, er wirkte so verwegen, und seine Augen blitzten so verführerisch.

Erst nach ein paar Sekunden kam mir die Erleuchtung; das musste Leon sein! Meine Güte, was hatte dieser Junge sich verändert!

Auf einmal wirkte er nicht mehr ein Jahr jünger als ich, sondern er wirkte erheblich älter. Gar nicht mehr wie ein Teenager, sondern eher wie ein junger Mann Anfang 20. Und vor allem sah er so gut aus, dass die Schmetterlinge in meinem Bauch zu tanzen begannen. Genau die Schmetterlinge, die ich einstweilen bis zum Abschluss meiner Ausbildung aus meinem Leben hatte verbannen wollen.

Leon grinste. “Was ist denn los? Du siehst so aus, als wäre dir ein Geiste begegnet.” Ich wurde rot. Schließlich konnte ich es ihm ja nicht sagen, was da gerade mit mir passiert war. Die Hitze der Verlegenheit legte sich über die erotische Hitze, die er ausgelöst hatte. Am liebsten hätte ich mir die Kleider vom Leib gerissen.

Um ihm dann nackt in die Arme zu fallen …
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