Besuch einer guten Freundin
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Fünf Jahre lang hatte ich Hanna nicht gesehen; seit wir zusammen Abitur gemacht hatten, als – damals – beste Freundinnen, bevor wir uns aus den Augen verloren hatten.
Und während ich noch immer in der Nähe meiner Eltern wohne, wenn auch in einer eigenen kleinen Wohnung und eine Ausbildung bei einer Bank in unserer Stadt gemacht hatte, war sie in der Welt herumgekommen. Sie ist nämlich Reiseschriftstellerin.
Aber jetzt wollte sie mich besuchen, einen kurzen Abstecher in die Heimat machen, bevor sie in Italien ein zu einer Pension umgebautes Kloster besuchen und darüber einen Artikel schreiben wollte.
Sie wollte nicht allein kommen, sondern mit einer Freundin.
Ich hatte ganz schön Mühe, zwei weitere Schlafmöglichkeiten zu schaffen; in einer Einzimmerwohnung ist nun einmal nicht viel Platz, auch wenn das eine Zimmer recht groß ist.
Schon eine Viertelstunde zu früh war ich am Bahnhof, um Hanna abzuholen, und ich war ziemlich aufgeregt. Neben dieser inzwischen weit gereisten jungen Dame würde ich mir bestimmt wie ein Landei vorkommen; trotzdem war ich gespannt, ob wir uns noch immer so gut verstehen würden wie früher.
…. Zuerst war alles ganz ruhig. Ich konnte allerdings nicht einschlafen, dazu war ich viel zu aufgedreht.
Auf einmal hörte ich vom Bett her ein Flüstern. Die Bettdecke bewegte sich, wie ich im schwachen Licht der Straßenlaterne vor dem Haus erkennen konnte.
Hanna richtete sich auf und zog schwungvoll das Nachthemd über den Kopf. Ihr nackter Oberkörper glänzte im dämmerigen Schein, und ihre großen Brüste fingen das Licht ein und spiegelten es wieder. Es war ein atemberaubend schöner Anblick.
So schön war er, dass ich mir unwillkürlich an die Muschi fasste, wo er ein ziemliches Kribbeln auslöste.
Nun beugte Hanna sich nach unten. Ich hörte das Geräusch leiser Küsse, anschließend ein unterdrücktes Stöhnen. Wer war es gewesen – Hanna oder Sonja? Ich hatte keine Ahnung, doch bald stöhnten beide synchron.
Die Bewegung auf dem Bett wurde heftiger … Weiterlesen



